Felssicherung an der Basteiaussicht

Basteiaussicht im Winter
Basteiaussicht im Winter

Um Missverständnisse nach den neuesten Meldungen zu Sperrungen auf der Bastei in diversen Medien auszuräumen, möchten wir an dieser Stelle noch einmal alle Basteifans informieren:
Weder die Bastei, noch die komplette Aussichtsplattform oder der Zugang zu unserem Hotel sind gesperrt.
Lediglich 10 Meter der Aussichtsplattform mit Blickrichtung Kurort Rathen sind weiterhin nicht zugänglich. Sie können es deutlich auf unserem Foto erkennen.
Die Basteiaussicht mit Blick nach Stadt Wehlen ist begehbar. Außerdem sind die Basteibrücke, die Felsenburg Neurathen und alle anderen spektakulären Aussichten wie die „Tiedgeaussicht“ und das sogenannte „Kanapee“, die ähnliche Ausblicke bieten, ohne Einschränkungen zugänglich (witterungsbedingte Ausnahmen z. B. bei Eisglätte sind möglich). Vom Panoramarestaurant genießen Sie ganz barrierefrei die gleiche fantastische Aussicht ins Elbtal - besuchen Sie uns mal wieder...

13.05.2016: Medieninformation des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB)

Der Felsbereich etwa 15 Meter unterhalb der Basteiaussicht weist Verwitterungsstellen auf, die über den Jahresverlauf 2015 im Rahmen eines Messmonitorings untersucht wurden. Die Auswertung der Ergebnisse dieses Monitorings liegt vor. Es besteht keine Gefahr für die Standsicherheit des Basteifelsens. Die Bewegungen zwischen den Messpunkten sind minimal. Die festgestellten Lageabweichungen in Bezug zur Null-Messung liegen im Jahresverlauf 2015 bei maximal 0,2 Zentimetern. Im Bereich der Schichtfuge des Felskörpers wurde eine maximale Abwitterung zwischen März 2015 bis September 2015 von 1,2 Zentimetern erfasst.

Um die Standsicherheit dauerhaft zu gewährleisten, finden vorsorglich Sicherungsmaßnahmen im Felsbereich unterhalb der Basteiaussicht statt. Die Arbeiten werden von einer Spezialfirma ausgeführt, deren Mitarbeiter an Seilen gesichert die Verwitterungsbereiche der Schichtfugte reinigen, ausspritzen und vermörteln. Parallel läuft der Einbau von Drainagerohren zur Entwässerung.
Der Freistaat Sachsen stellt für diese Arbeiten rund 60.000 Euro zur Verfügung.

22.08.2016 ergänzende Medieninformation

Basteiaussicht – Auswertung der Untersuchungsergebnisse an den Bohrkernen und am Fels liegen vor

Im Zuge der aktuell laufenden Sicherungsarbeiten wurden neue Erkenntnisse zur Festigkeit und Standsicherheit der zu sanierenden Felsbereiche des Basteifelsens gewonnen. Das erfordert eine Anpassung der Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen. Was anhand der Messergebnisse, die über rund ein Jahr ermittelt und ausgewertet wurden, nicht absehbar war, zeigten die letzten jeweils drei Meter langen Bohrungen, die zur Vorbereitung der eigentlichen Sicherungsarbeiten dienten. Wie uns Fachleute vom beauftragten Ingenieurbüro nach Auswertung dieser Bohrungen bestätigten, müssen die Felsbereiche unterhalb der beliebten Aussicht doch umfangreicher saniert werden als zunächst angenommen.

Die aktuellen Untersuchungen am Fels zeigen, dass im Bereich zwischen 8 und 16 Metern unterhalb der Basteiaussicht Felspartien mit geringer Festigkeit vorhanden sind.

Bis auf Weiteres sind die vorderen zehn Meter der Basteiaussicht deshalb nicht begehbar.

Alle anderen Höhepunkte im Basteigebiet, wie die weltberühmte Basteibrücke, die Felsenburg Neurathen mit ihren vielen spektakulären Ausblicken und das Berghotel Bastei mit Restaurant sind ohne Einschränkung zugänglich. Vor allem die zahlreichen nahezu gleichwertigen Aussichten im Umfeld der Bastei, die sonst ein wenig im Schatten der berühmten Aussichtkanzel stehen, wie die „Tiedgeaussicht“ und das sogenannte „Kanapee“ bieten Vergleichbares für Auge und Herz und sind leicht erreichbar direkt am Abstieg nach Kurort Rathen kurz unterhalb der Basteibrücke.

> Link zur Übersichtskarte "Aussichtspunkte im Basteigebiet"

> Link zur Pressemitteilung

> Link zum Presseartikel in der Sächsischen Zeitung (vom 28.12.2016)

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